Akte 1. FC Union Berlin
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Die gefälschte Bankbürgschaft und der verhinderte Aufstieg 1993

Ein Hinweisgeber meldet 1993 dem DFB eine gefälschte Bürgschaft — Union verliert die Lizenz, TeBe rückt nach.

Der unbekannte Whistleblower: Im Juni 1993 gewinnt Union Berlin mit 2:1 gegen Tennis Borussia Berlin und leitet damit den sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga ein – fast. Die „Eisernen“ planen nach einem 1:0-Sieg gegen Bischofswerda im Siegestaumel bereits ihre Zukunft als Profifußballmannschaft, als die „Bombe“ platzt. Ein Mitarbeiter von Unions Hauptsponsor steckt wenige Tage nach dem Aufstieg TeBe-Präsident Jack White (Horst Nußbaum), dem Schöpfer von besonders populärer Zwei-Ton Musik a la „Schöne Maid“, „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, dass der 1. FC Union im Lizenzantrag beim Deutschen Fußball-Bund eine gefälschte Bankbürgschaft vorgelegt hat.

White gibt die Information sofort an den DFB weiter, der Verband entzieht Union die Lizenz und verweigert den Aufstieg. Die „Eisernen“ sprechen von einer West-Berliner Intrige, doch der DFB lässt sich nicht erweichen. Tennis Borussia nimmt Unions Platz ein und wirbt den „Ossis“ auch noch die Spieler Pieckenhagen und Henschel ab.

Der Urheber der gefälschten Bankbürgschaft ist bis heute unbekannt – zumindest der Öffentlichkeit.

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