Akte 1. FC Union Berlin
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Patschinskis fristlose Kündigung und der Streit ums Vertrauen

Stürmerliebling Nico Patschinski wird 2009 fristlos entlassen und erstreitet vor Gericht 130.000 Euro Abfindung.

Nico „Patsche“ Patschinski: Der Ost-Berliner verbringt seine Jugend beim BFC Dynamo und bei Union Berlin, bevor er 1994 in die Profimannschaft Unions aufsteigt. Als Stürmer mit guter Torquote gehört er stets zu den Lieblingen des Vereins und kehrt nach Stationen bei St. Pauli und Eintracht Trier 2006 in die alte Heimat zurück.

Das Ende der Zusammenarbeit ist wenig friedlich. „Patsche“ erhält im März 2009 die fristlose Kündigung aufgrund eines „zerrütteten Vertrauensverhältnisses“. Der Stürmer hat sich mehrfach mit dem Vorstand überworfen, der am Ende die Reißleine zieht.

„Ohne Vertrauen, das sich aus gemeinsamen Werten speist, ist eine Zusammenarbeit nicht länger möglich", sagt Union-Präsident Dirk Zingler. Es folgt eine Klage vor dem Arbeitsgericht, in der Patschinski Recht und 130.000 Euro Abfindung erhält. Union legt keine Berufung ein, Ruhe im Verein ist dem „klammen“ Verein noch wichtiger als das Geld.

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