Akte 1. FC Union Berlin
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Steckbrief

Vom Vizetitel 1925 zur DDR-Betriebssportgruppe

Nach Vizemeisterschaft 1925 und Pokalfinale 1926 wird Union zur SG Oberschöneweide, später BSG Motor — der Aufstieg in die DDR-Oberliga gelingt erst 1965/66.

Die Vizemeisterschaft 1925 in Berlin und die Teilnahme am Endspiel um den Berliner Pokal 1926 sind die einzigen weiteren wesentlichen Erfolge. Fortan dominieren Klubs wie Hertha BSC oder Tennis Borussia Berlin den Berliner Fußball. Nach dem Zweiten Weltkrieg existiert der Verein zunächst als kommunale Sportgruppe SG Oberschöneweide weiter.\n\n1948 erfolgt die Umwandlung in SG Union Oberschöneweide.

Und der Verein hat Erfolg. Er qualifiziert sich 1949 für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, darf jedoch nicht nach Kiel zum Spiel gegen den HSV reisen.\n\nDaraufhin siedelt fast die gesamte erste Mannschaft nach West-Berlin um und verlässt Union. Der Verein ändert in der DDR seinen Namen in BSG Motor Oberschöneweide und wird als Betriebssportgruppe in das VEB Transformatorenwerk Karl Liebknecht eingegliedert.

Bis 1962 spielt der Verein überwiegend in der dritten Liga der DDR.\n\nErst zur Saison 1965/66 gelingt der Aufstieg in die DDR-Oberliga.

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