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Kölmels Kinowelt-Millionen sanieren Union 1998

Im Januar 1998 macht Karlsruher Medienunternehmer Michael Kölmel Union schuldenfrei — gegen Abtretung der TV-Rechte.

Der Mann mit dem Geldkoffer: Union bekommt im Januar 1998 einen prominenten Unterstützer. Der Karlsruher Medienunternehmer Dr. Michael Kölmel (,,Kinowelt“) hat es sich zur Aufgabe gemacht, finanziell leck geschlagenen Traditionsklubs zu helfen.

Großzügig oder geschäftstüchtig? Das bleibt dem Betrachter überlassen. Insgesamt 65 Mio.

Euro investiert er in verschiedene Fußballklubs, Union ist sein erster Patient. Als er mit Union-Präsident Heiner Bertram die Sanierung verkündet, hat der Berliner Klubchef Tränen in den Augen. Union wird dank Kölmel (,,Man muss bei der Sache einen langen Atem haben“) schuldenfrei, tritt seine TV-Rechte an Kölmel ab und leitet den Image-Wandel ein.

Doch ist genau das passiert, was Nina Hagen in der Vereinshymne (,,Eisern Union“) bestreitet? ,,Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen? – Eisern Union!“ Oder doch…?

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