Seit dem 1. Juli 2004 ist Dirk Zingler Präsident des 1. FC Union. Der Vereinschef hat den Klub bis in die Bundesliga geführt – Rückschläge wie den erstmaligen Abstieg in die Viertklassigkeit 2005 inklusive. Hartnäckig kämpft der Logistik-Unternehmer um den Fußball-Standort Alte Försterei.
2008/09 werden die drei Stehplatztraversen modernisiert. 2012/13 entsteht eine neue Haupttribüne. Schon bald soll das Stadion 37.000 anstatt 22.000 Zuschauer fassen.
So manche Präsidiumsidee, wie die Einführung der Stadionaktie 2011 oder der „Zwang“ zur Mitgliedschaft für Karteninteressenten, lässt gepaart mit sportlichem Erfolg die Zahl der eingetragenen Anhänger im letzten Jahrzehnt von rund 6000 auf über 32.000 hochschnellen. Bei der Trainersuche scheut sich Zingler nicht vor Experimenten oder großen Namen.