Das Jahr 2001: 2001 ist das bis zu diesem Zeitpunkt größte Jahr für den 1. FC Union Berlin. Erstmals steigt der Klub in die 2. Bundesliga auf und erreicht noch als Drittligist das DFB-Pokalfinale in der eigenen Stadt gegen den FC Schalke 04. Trotz des 0:2 gegen die Königsblauen darf Union als Pokalfinalist endlich auch im Europapokal ran.
Union trickst Buschner aus: Ein zu DDR-Zeiten als sensationell eingestufter 2:1-Erfolg gegen den FC Carl Zeiss Jena im FDGB-Pokalfinale 1968 bringt Union Berlin seinen einzigen nationalen Titel. Union-Trainer Werner ,,Schwenne“ Schwenzfeier überlistet Jena mit dem späteren DDR-Nationalcoach Georg Buschner, in dem er den 21-jährigen Rookie Reinhard ,,Mäcki“ Lauck aus dem Hut zaubert. Lauck ist selbst ganz überrascht von seiner Nominierung: ,,Der Schwenzfeier ist wohl verrückt geworden!“ Nicht ganz. Es ist eine Aufstellung, die den Favoriten überrascht – Union gewinnt durch Tore von Meinhard Uentz und Ralf Quest mit 2:1. ,,Mäcki“ Lauck holt 1976 mit der DDR die Fußball-Goldmedaille in Montreal. Mehr zum ganz speziellen Union-Moment und zum Drama, das auf den Sieg im FDGB-Pokal folgt, im Special Moment zu Union Berlin einige Seiten weiter.